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Reise zu den Schlössern der Loire

25. Mai - 14. Juni 2019

Wir starten in unser erstes grosses Frankreich-Abenteuer bereits am Freitag Abend und fahren via La Chaux de fonds und Le Locle über die Grenze nach  Morteau, wo wir auf einem Idyllischen kleinen Camping übernachten. Es herrscht viel Vorfreude auf die berühmten Schlösser der Loire.
Am zweiten Tag fahren wir über Besançon, Dôle, Dijon und Auxerre nach Briare. Hier startet die Reise der Loire entlang. Es gibt bereits hier das erste Highlight.
Die berühmte Pont de Briare. Früher eine wichtige Handelsstrasse, heute fahren nur noch Touristenboote und Private über die Wasserbrücke.

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 Auf der Weiterfahrt der Loire entlang besuchen wir die Stadt Gien und das Schloss Sully sur Loire. Hier übernachten wir auf einem schönen Stellplatz und erkunden die 
Gegend mit unseren Fahrrädern. Das Schloss Sully ist auch bei Nacht sehr Sehenswert.

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 Als nächste Reisestation machen wir einen Halt in der Stadt Orléans. Die berühmteste Einwohnerin der Stadt ist zweifelsohne Jeanne d'Arc. Statue, Stadtplätze und Museen sind ihr gewidmet. Unbedingt Sehenswert ist die riesige Kathedrale von Orléans welche das Stadtbild schon von weit her prägt.
Auf unserer Weiterfahrt besuchen wir das wohl grösste und eindrücklichste aller Loire-Schlösser. Chateau Chambord.
Die Grösse der Schlossanlage ist unvorstellbar. Die Mauer welche das Anwesen umringt ist satte 32 Kilometer lang. Im Park kann man mit dem Fahrrad einen Tag lang umherfahren ohne den Schlosspark jemals zu verlassen.

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Ein Abstecher in den Süden des Tals zu den Schlössern Valencay, Romorantin-Lanthenay und Schloss Chinon ist der Plan der nächsten Tage. Bei gutem Wetter gibt es viel zu sehen.
Im Chateau Chevernay besichtigen wir eine Jagdhunde-Meute welche aus über 100 Tieren besteht und im Herbst noch aktiv auf Treibjagd geht. Die Fütterung der Tiere ist ein Spektakel sondergleichen.
Nach drei Tagen im Süden der Region kahren wir wieder an die Loire zurück und besuchen die Städte Blois und Tours: Leider hat das Wetter etwas gedreht und es regnet häufiger.
Aber es gibt ja nur falsche Kleidung und kein schlechtes Wetter. 

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 Die Reise führt uns weiter Richtung Atlantik. Durch den Parc Natural Régional Loire-Anjou-Touraine nach Saumur und Angers. Hier beschliessen wir über einige Nebeflüsse
der Loire den Rückweg anzutreten. Der Weg bis zum Atlantik ist doch noch etwas zu weit. Diesen sparen wir uns für eine weiter Reise auf. Auch die Zuflüsse der Loire sind sehr schön.
Hier im nördlichen Teil ist nicht viel Tourismus und wir waren oft alleine. Nach knapp zwei Wochen treffen wir in der Nähe von Orléans wieder auf den Fluss Loire und treten langsam unseren Heimweg durch den Französischen Jura an.

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Der Besuch des Loiretals ist ein tolles Erlebnis. Viele denken wenn ein Schloss besichtigt wird, hat man alle gesehen. Dies hatten wir am Anfang auch so gedacht. Dem
müssen wir aber vehement widersprechen. Jedes Schloss hat seinen Reiz und seine eigene Geschichte. Die Verbindung der Adelsfamilien untereinander ist allgegenwärtig.
Es gibt aber nicht nur Schlösser an der Loire. Wir haben Champignonhöhlen, Unterirdische Bauersiedlungen und pulsierende Städte erlebt.
Vorführungen und Impressionen aus den Mittelalter sowie Degustationen der guten Weine aus der Region haben uns jeden Tag in den Bann des "Département Centre" gezogen.
Die Loire ist toll, und gar nicht so weit von der Schweiz entfernt.

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