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Herbst-Tour ins Südtirol und die Dolomiten 2016

 
Diesen Herbst wollen wir den östlichen Teil des Südtirols bereisen.
Die Naturpärke um die berühmten Drei Zinnen haben wir noch nie gesehen. Ein Abstecher zu Tamara und Reto nach Kärnten liegt zwar nicht ganz auf dem Weg,
aber wir haben ja genügend Zeit.

Für die Anreise haben wir uns für das Timmelsjoch entschieden.
So gehts am Samstag Richtung Vorarlberg und über den Arlbergpass ins Ötztal. Dies bei wunderbarem Herbstwetter.
Im Ötztal haben wir die Stuibenfälle besucht. Das heisst viele Stahltreppen steigen wenn man bis zu oberst will um die grandiose Aussicht zu geniessen.
Wer die Strapazen auf sich nimmt wird mit Rundblicken und Tiefblicken belohnt.
Am Abend treffen wir Beat und Max welche mit den Motorrädern auf Tour sind. Wir dürfen bei Ihrem Hotel auf dem Parkplatz übernachten und mit Ihnen essen.
Herzlichen Dank dem freundlichen Gastwirt.  Hotel Stern, Längenfeld.

Arlbergpass Stuibenfall Stuibenfall2

Am nächsten Tag fahren wir über die Timmelsjoch Hochalpenstrasse. Das Timmelsjoch führt vom Ötztal über 2400 m ins Passeiertal im Südtirol.
Auf der Fahrt gibt es sehr vieles zu besichtigen. Die futuristischen Aussichtspunkte des Südtiroler Architekten Werner Tscholl bieten fantastische Blicke
in die Bergwelt der Österreichisch- Italienischen Grenzregion.

Timmelsjoch1 Timmelsjoch2
Timmelsjoch3 Timmelsjoch4

Wir übernachten in Sankt Leonhard im Passeiertal und machen einen ausgiebigen Spaziergang der Passeier entlang, so das Gino
noch im Wasser plantschen kann, denn es ist heiss.
Am nächsten Morgen fahren wir weiter ins Ridnauntal um die Gilfenklamm zu besuchen. Eine spektakuläre Schlucht welche wir durchwandern und mit dem Bus an den
Ausgangspunkt zurückkehren.
Anschliessend fahren wir weiter über den Giovo Pass nach Sterzing und weiter nach Sankt Lorenzen ins Pustertal, wo wir auf dem Campingplatz übernachten.

Ridnauntal Giovopass Sanktlorenzen

Heute wollen wir auf den Kronplatz.
Der Kronplatz ist ein 2225 m hoher Berg welcher im Sommer auf vielen Wanderwegen und im Winter auf Ski zu entdecken ist.
Auf dem Gipfelplateau ist eine grosse Glocke welche als Mahnmal dient und zu Eintracht und Frieden aufruft.

Eines der Mountain Museen von Reinhold Messner ist ebenfalls auf dem Kronplatz zu besichtigen, sowie seine Yak Herde.
Nach einer weiten Wanderung sind wir müde am Wohnmobil angekommen und haben direkt auf dem Parkplatz der Bahn übernachtet.

Kronplatz1 Kronplatz2

Am nächsten Tag fahren wir durch das Alta Badia nach Stern la Villa.
Hier wollen wir den Piz Lajla erklimmen. Da findet alljährlich ein Klassiker im Skiweltcup statt. Der Riesenslalom der Männer auf der Gran Risa.
Leider hat die Bahn den Betrieb bereits eingestellt und so beschliessen wir den Berg zu Fuss zu erwandern.
Die Gran Risa gilt als eine der schwierigsten und steilsten Pisten im Skiweltcup. Der Starthang ist schon im Sommer eindrücklich, wie sieht der wohl im Winter aus?
Wir sitzen allein auf der Terrasse des geschlossenen Bergrestaurants und geniessen unser Picknick aus dem Rucksack, bevor wir uns wieder auf den Absteig machen.
Mit Skier würde dies viel einfacher und schneller gehen.

AltaBadia1 AltaBadia2 GranRisa

Wir fahren weiter und finden eine geeignete Übernachtung auf der Passhöhe des Falzarego Passes. Es wird in der Nacht schon empfindlich kalt und am morgen müssen
wir kurz die Heizung im Wohnmobil starten.

Falzaregopass

Heute fahren wir weiter via Cortina d'Ampezzo zum Lago Misurina. Von da aus beabsichtigen wir die berühmten Drei Zinnen zu besuchen.
Wir machen es uns auf dem Stellplatz beim See gemütlich, und spazieren dem See entlang nach der Suche eines
geöffneten Restaurants. Die Saison neigt sich spürbar dem Ende entgegen und es haben nur noch vereinzelte Restaurants
und Hotels geöffnet. Wir finden trotzdem eine gute Pizzeria welche noch offen ist.
Wir gehen früh zu Bett, wollen wir doch am nächsten Tag mit dem Bus bis zur Auronzohütte fahren und die Drei Zinnen zu Fuss umrunden.
Leider macht uns aber das Wetter einen Strich durch die Rechnung.
Dichter Nebel bei den Drei Zinnen. An eine Wanderung auf dieser Höhe ist nicht zu denken.
So entschliessen wir uns mit dem Bus bis zur Hütte zu fahren und den Rückweg auf Schusters Rappen zu bewältigen.
Die Drei Zinnen haben wir im Verlauf der Reise nur noch von weitem gesehen. Leider!

Misurina RifAurora

Dreizinnenblick Dreizinnen

Wir fahren weiter und wollen wenigstens die Drei Zinnen mit dem Wohnmobil umrunden.
So landen wir im abgelegenen Tal Valvisdende auf einem Wohnmobilstellplatz.
Sehr einsam. Wir sind nur drei Wohnmobile.
Der Besitzer ist bereits am einwintern. Die Anfahrt ist auch ziemlich spekatulär und eng,
aber dafür ist der Platz wunderschön.
Wir haben hier nochmals den Grill mit einem feinen Stück Fleisch belegt und den Abend mit lesen und Fernsehen genossen.
Am nächsten Tag geht's weiter nach Bruneck.
Das Wetter ist heute wieder garstig: Wir haben Bruneck erkundet und den Speckkeller und die Schaukäserei besucht.
Selbstverständlich haben wir uns auch mit Leckereien eingedeckt.
Von da aus fahren wir nach Sexten zum angeblich besten Camping der Alpen. (Der teuerste auf jeden Fall).
Bei diesem Regenwetter ist es aber OK, und wir profitieren vom angenehmen Hallenbad auf dem Stellplatz.

Speckkeller Sexten

Am nächsten Tag ist das Wetter dann wieder Top und so beschliessen wir eine Wanderung auf dem Hausberg in Sexten zu machen. Dem Helm.
Wir haben vom Wohnmobilstellplatz Bilette bekommen mit welchen wir die Bahnen Gratis benutzen können. Toll.
Die Niederschläge des letzten Tages haben sich auf der Höhe der Sillianhütte mittels Schnee festgesetzt.
Die ersten Vorboten des Winters.
Die Wanderung geht aber noch problemlos und wir geniessen es sehr ein letztes Mal in den Bergen zu sein.

HelmSexten HelmSexten2
SillianerHuette
HelmSexten3 HelmSexten4

Nach der Wanderung am Helm fahren wir Richtung Österreich und übernachten zum ersten Mal auf 
Österreichischem Boden auf dem Camping Lienzer Dolomiten in Tassenbach.
An nächsten Tag fahren wir durch das Gailtal Richtung Kärnten.
Unterwegs besichtigen wir die Wallfahrtskirche Maria Luggau in Lesachtal.
Wir verbringen noch ein paar ruhige Tage bei Tamara und Reto in Kärnten bevor wir wieder nach Hause fahren.

MariaLuggau MariaLuggau2

Im Herbst ist das Südtirol besonders schön, und die Sicht in den Bergen besonders klar.
Wir kommen wieder ist doch klar,
vielleicht schon wieder im nächsten Jahr!

Schlussfoto