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 Reisebericht Sardinien 2013

 

6. – 21. September 2013

 

Beim durchstöbern des Weltweiten Netzes bin ich auf einen Reisebericht für Sardinien gestossen.
Das hat uns dann inspiriert auch mal in dahin zu fahren, obschon wir eigentlich eher nach Norden orientiert sind.
Also Reiseführer organisieren und los geht’s.

 

Am 6. September fahren wir via Simplon, Alexandria und Genua nach Livorno an den Fährhafen. Im Hafen befindet sich ein Stellplatz welcher sehr laut ist, aber für eine Nacht halten wir es aus.

Am Morgen heisst es dann schön früh ausstehen und das Wohnmobil auf die Fähre verladen. Die Überfahrt dauert fast 10 Stunden bis nach Golfo Arranci, aber bei super Wetter war das egal, konnte man doch auf dem Deck Sonnenbaden. Einzig für Gino war es eine lange Reise.

In Golfo Arranci angekommen fahren wir uns auf den Stellplatz, welchen wir schon vom Schiff aus entdeckt haben. Für die erste Übernachtung ein Idealer Platz.

 

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Wir fahren nicht nur die Küste entlang sondern wollen auch einige Abstecher in die Berge machen. So haben wir zum Beispiel das Massiv des Monte Albo umrundet. Erstaunlich! In den Bergen 15 Grad und eine Stunde später im Meer baden bei 30 Grad. Dies gibt’s wohl nur in Sardinien.

Wir besuchen auch die berühmte Bucht Cala Gonone und wollen dort mit dem Schiff die Grotte del Bue Marino besichtigen, aber leider heisst es da für Hunde nicht gestattet. So fahren wir nach einer Übernachtung gleich weiter und haben ein an anderer Stelle ein Juwel gefunden.

Auf schmalen Strassen fahren wir in eine Ebene hinunter und finden da einen Parkplatz von dem aus man gut wandern kann. Zum Glück kam uns kein anderes Wohnmobil entgegen es wäre wohl etwas eng geworden.
Wir parkierten unser Wohnmobil und nehmen eine 5 Stündige Wanderung zur Gola di su Gorroppu unter die Füsse. Ein Eindrückliche Schlucht in die man zum Teil über Haushohe Steine klettern muss. Gino hat am Eingang bei den Guides 1 Stunde auf uns gewartet. Beim Rückweg geniessen wir ein kühles Bad im Fluss.
Für die Übernachtung bleiben wir auf dem Parkplatz welcher sich langsam leert. Nur zwei Schweizer Wohnmobile stehen am Abend noch da. Beim gemeinsamen Glas Wein erzählen wir uns von spannenden Abenteuern welche wir schon erlebt haben.

 

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Auf Sardinien gibt es an vielen Orten die Überreste der Nuraghen –Dörfer welche man besuchen kann.
Eines der Bekannten und noch gut erhaltenen Dörfer ist Sella Orios welches wir besuchen wollen.

 

Wir fahren weiter die Küste entlang und durch die Berge. Besuchen Dörfer wie Nuoro, Oliena und Orgosolo, das Dorf mit den Fassadenmalereien. Die Quelle des Cedrino Flusses im Supramonte Gebiet, um dann wieder an den Strand zu fahren um im Meer zu baden.

 

Ein Höhepunkt der Reise ist der Besuch der Badebucht Cala Goloritzè, in welche man nur zu Fuss oder per Boot hinkommt. Wir entschieden uns zum Fussweg. Dafür muss man in Baunei erst mal eine sehr schmale Strasse in die Berge nehmen bis zum Rifugio Goloritze. Da gibt es einen offiziellen Stellplatz für Wohnmobile. Von da man zu Fuss in die Cala Goloritze wandern. Der Weg runter dauert 2 Stunden und rauf 2,5 Stunden.Man muss sich das Baden in der Bucht verdienen, aber es lohnt sich eine traumhafte Bucht mit glasklarem Wasser und feinem Sandstrand erwartet uns.

 

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Am Abend wollen wir grillieren. Es in den Bergen ist es Stockdunkel und still. Nur ein Rudel Wildschweine besucht uns, sie haben aber mindestens gleichviel Respekt vor uns wie wir vor Ihnen.

 

Wir fahren wieder runter ans Meer und finden einen Campingplatz wo wir mit dem Womo in der ersten Reihe stehen. Ein absoluter Traum, und so beschlossen wir drei Tage zu relaxen, Baden und lesen.
Am Abend bestaunen wir traumhafte Sonnenuntergänge direkt von unserem Wohnmobil aus.

 

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Nach einem Besuch des markanten Rocce Rosse in Arbatax mussten wir bereits wieder auf den Weg Richtung Norden der Insel machen. So fahren wir noch an die Costa Smeralda um ein letztes Mal zu baden bevor wir die Fähre in Golfo Arranci wieder nehmen um nach Livorno überzusetzen.

 

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Eines ist uns bei der Heimreise schon klar. Wir kommen nächstes Jahr wieder nach Sardinien um den Rest der Insel zu erkunden.

 

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